Geschenke-Streß muß nicht sein

Comedytickets unterm Weihnachtsbaum? Kein Problem. Unsere erste Veranstaltung des Jubiläumsfestivals ist jetzt im Vorverkauf. Zum Finale des nächsten Comedyfestivals am 16. Oktober 2010 präsentiert das hessische Duo BADESALZ sein neues Programm BINDANNDA! im Theater am Tanzbrunnen.

KölnTicket schickt Ihnen die Tickets rechtzeitig zum Einpacken für den Gabentisch zu. Schon wieder ein Problem weniger beim Geschenke-Streß. Merry Christmas!

12.300 mal Comedy-Clips abgerufen

12.300 mal wurden die Videoclips unserer Comedians im September und Oktober auf koeln-comedy.de abgerufen, bereitgestellt von iBird. Für das nächste Jahr planen wir,  über QR-Codes direkt vom gedruckten Programmheft auf die Internet-Clips zu verlinken. iPhone-Nutzer und Japaner kennen das schon. Mal sehen, ob wir das hinkriegen.

Noch eine Zahl: Seit 7 Monaten warten wir nun darauf, vom städtischen Kulturamt zu erfahren, ob und falls ja, es Kriterien für die Förderung von Filmfestivals in Köln geben könnte. Sollte die Frage, ob man genug wichtige Leute kennt, tatsächlich das einzige Kriterium sein?

Frisch gelernt: Im deutschen Mehrwertsteuerrechts gilt als Grundsatz, dass der Steuersatz der Hauptleistung den Steuersatz der Nebenleistung vorgibt. Zahlt ein Beamter, der auf der Arbeit schläft, dann nach der Steuersenkung für Hotelübernachtungen zukünftig auch verminderte Umsatzsteuer anstatt Lohnsteuer? Da wäre ja der Kämmerer-Vorschlag einer Kurtaxe auf Übernachtungen in Kölner Hotels quasi ein Steuersenkungsprogramm für Kulturbeamte.

Darf Satire alles ? Das Satiremagazin Titanic läßt Karnevalsverein angeblichen Kulturpreis der Stadt Köln verleihen

Jetzt ist es also soweit. Selbst das Frankfurter Satiremagazin Titanic macht sich über die Kölner Kultur lustig (und der lustige KSTA macht auch noch mit). Na ja, selber Schuld, viel mehr als Anlaß für Witze gibt die Kölner Kultur wohl gerade nicht her.

Die Fakten: Seit Samstag bietet der KSTA eine online-Abstimmung über vier Entwürfe der Statue für einen bis dahin völlig unbekannten Kulturpreis der Stadt Köln an. Der soll angeblich im April 2010 bei einem Opernball in Köln verliehen werden.

Alles Quatsch, dahinter steckt natürlich das bekannte Satiremagazin. Und die Frankfurter Satiriker übertreffen sich selbst: „Das besondere Highlight des 2. Kölner Opernball wird die Verleihung des Kölner Kulturpreises an einen Opern-Weltstar durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln sein.“ Täuschend echt gemacht, so schreibt die PR-Blase üblicherweise.

Titanic hat wirklich keine Mühen gescheut und sogar Fotos der angeblichen Entwürfe gemacht. Bei den erläuternden Texten zu den vier Entwürfen im KSTA hat man vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Auf welchen Kölner Opern-Weltstar soll das denn bitte zutreffen ? Marie-Luise Nikuta ? Paul Potts ?

Entwurf Nr.1: Halten der Balance der Kölner Kultur durch den einzigartigen mit einer Kugel symbolisierten Beitrag des Preisträgers

Entwurf Nr.2: Würdigung des einzigartigen Beitrags des Preisträgers zur Rheinstadt Köln durch Vergoldung einer Strömung inmitten anderer kulturellen Strömungen

Entwurf Nr.3: Der jedes Jahr einzigartige individuelle Schlüssel passgenau zur Kölner Kultur symbolisiert den einzigartigen Beitrag des Preisträgers

Entwurf Nr.4: Originalstück des Kölner Doms versehen mit einer Einfassung unterstreicht den einzigartigen Beitrag des Preisträgers zur Kölner Kultur

Dazu liefert Titanic auch noch eine täuschend echt gefälschte Webseite eines angeblichen Kölner Karnevalsvereins, der diesen Kulturpreis der Stadt Köln verleihen würde. Zitat von der Webseite: „Das besondere Highlight: die Verleihung des Kölner Kulturpreises durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln. Unterstützt wird der Opernball vom „Kuratorium Kölner Opernball“ unter dem Vorsitz von Jeane Freifrau von Oppenheim.“

Zweimal klicken, und man erfährt, wer dieses Kuratorium sein soll, das da mal eben den Kulturpreis im Namen der Stadt Köln verleiht:

Vorsitz: Jeane Freifrau von Oppenheim, Ehrenmitglied des Corps à suite der EhrenGarde der Stadt Köln (bekannt durch die Kostüm-Fernsehsitzung)

Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Markus Schächter , Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens (ausstrahlender Sender der Kostüm-Fernsehsitzung der EhrenGarde der Stadt Köln)

Helmut Schmidt und Heinz Breidenbach, Initiatoren des Kölner Opernballs und Chef bzw. Vize-Chef des Corps à la suite der EhrenGarde der Stadt Köln.

Das war’s. Die vier verleihen ab 2010 den Kulturpreis der Stadt Köln und OB Roters überreicht ihn in einer Walzerpause?

Liebe Titanic – also wirklich. Netter Versuch und wirklich gut gemacht. Aber habt Ihr wirklich gedacht, jemand nimmt Euch ab, in Köln würde der Kulturpreis der Stadt Köln tatsächlich vom (ehemaligen) Kölner Geldadel und seinen Verbündeten im organisierten Karneval verliehen ? Spätestens wenn der Intendant des Mainzer ZDF da angeblich mitmacht, wird es doch sehr unglaubwürdig. Als ob der sich nach Heidenreich-Land trauen würde.

Und glaubt Ihr tatsächlich, diese Oppenheim-Leute würden ihren Leitanspruch über die Kölner Kultur mit einer Verleihungszeremonie mit Eintrittspreisen zu 300,- und 350,- Euro pro Person manifestieren, OB „Stoppt den Klüngel“-Roters spielt auch mit und die Kölner Kulturszene würde angesichts der angedrohten Kürzungen lieber dazu schweigen? Ha, wir sind hier nicht in Frankfurt!

OK, OK, der Filmpreis Köln wurde versehentlich an Scientologen und Kinderschänder verliehen, aber für wie doof haltet Ihr uns eigentlich ?

Wie, das wart Ihr gar nicht ?

Eventstadt Köln, nächster Versuch

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Also auf geht’s: Im nächsten Jahr feiern wir das 20. Köln Comedy Festival und die 10. TV-Gala zum Deutschen Comedypreis. Beides wichtige Veranstaltungen für den Medienstandort Köln, der ja vom Fernsehen und besonders der Unterhaltung geprägt ist. Und Köln Comedy ist erfolgreich, im Vergleich zu anderen Veranstaltungen, die von der Stadt Köln als Standort-Highlights massiv subventioniert und beworben werden.

Aber nachdem nun die Scheinwelt der Cologne Conference (auch 2009 maximal 2.500 statt der offiziell behaupteten 8.000 Besucher) und das Desaster des deutschen Fernsehpreises (nur noch 1,3 Mio Zuschauer / 5,2 % Marktanteil) sichtbar wurden, könnte es ja sein, daß die Stadt Köln die Vergabe ihrer kostenvergünstigten Werbeflächen vielleicht mal überprüft und Interessenten außerhalb des üblichen Geklüngels berücksichtigt?

Der neue OB kündigte an, alte „Klüngelmuster“ auflösen zu wollen: „Der Mehltau, der auf Köln lastet, der mit dem Begriff »Klüngel« belegt ist, dieser Mehltau muss weg.“ Verwaltung und städtische Unternehmen müssten sich „kompromisslos den Grundsätzen von Fachlichkeit, Leistungsorientierung und Unabhängigkeit“ verpflichten. (Zitate lt KSTA 30.10.2009)

Wir haben also in aller Bescheidenheit mal wieder eine Anfrage gestellt und heute kam die Antwort: Die Zuständigen fühlen sich nicht zuständig und leiten unsere Anfrage weiter. Jetzt liegt sie in den Händen der Stabsstelle Medien, der seit Jahren die massiv geschönten Besucherzahlen der Cologne Conference nicht aufgefallen sind. Könnte es kompetentere Entscheider geben?

Wir sind ja sooo gespannt, wie die Entscheidung ausfallen wird. Stay tuned.

MLUI 6. Staffel Präsentation der DVD

Nach Zu- und Absagen hier der letzte Stand, wer vom Team „Mein Leben und Ich“ morgen zur Präsentation der 6. und bisher ungesendeten Staffel im Theaterhaus dabei sein wird:

Sebastian Kroehnert (Niko Pütz)

Frederik Hunschede (Sebastian Degenhardt)

Gottfried Vollmer (Hendrik Degenhardt)

Wolke Hegenbarth und Maren Kroymann sind wegen Dreharbeiten verhindert, von Nora Binder haben wir keine verläßlichen Informationen. Das könnte also noch klappen.

Dafür wird nach bisherigem Stand sicher das Producer-Team mit Christiane Ruff, Imre von der Heydt und Christian Munder da sein.

Fische und Monster eröffnen „Screens of Comedy“

Mit großem Applaus endete gestern der Eröffnungstag unserer diesjährigen „Screens of Comedy“.

Nachdem tagsüber bei der Grimme-Akademie deutsche und internationale Experten zur Zukunft der Fernsehunterhaltung diskutierten, übernahmen am Abend die Monster des Alltags und ein paar lustige Fische die Leinwand im Theaterhaus: „Mädchen, Monster, Mißgeschicke“ live on screen.

Ralph  Ruthe, Flix und Christian Moser erweiterten unser Festival um Cartoons, Bilder und Animationsfilme. Lustige Einblicke in die Welt der Aquaristik und das Gefühlsleben der Zeichner wechselten sich ab mit durchaus ernsten Bebilderungen der jüngeren deutschen Geschichte. Ein großartiger Abend und genau der Start für unsere „Screens“, den wir uns vorgestellt hatten.

Nächste Woche kommt dann die Premiere der 6. und bislang ungesendeten Staffel von „Mein Leben und ich“.

Comedypreis holt Zuschauerrekord

Durchschnittlich 4,41 Millionen Zuschauer haben gestern die Ausstrahlung des Deutschen Comedypreis bei RTL gesehen, das entspricht einem Marktanteil von 26,0 % in der Zielgruppe.

Unser Comedypreis bleibt damit auch 2009 die meistgesehene Preisverleihung im deutschen Fernsehen. Danke an alle Beteiligten, unsere Jury und Moderator Dieter Nuhr.

Aus dem Hexenkessel: Tag 7

11 Veranstaltungen stehen heute auf dem Programm, von der Lanxessarena bis zum Wohnzimmertheater. Wie üblich, gibt es an einem Mittwoch überall noch Karten an der Abendklasse.

Trotz der langen Comedypreis-Party letzte Nacht steht das Festivalbüro wie eine Eins. Und nein, wir verraten hier nicht, wer gestern die Preise abgeräumt hat. Freitag ab 21:15 Uhr läuft die Verleihungsgala bei RTL und sie ist richtig gut geworden.

Die Veranstaltung „Fas(s)t Faust“ mit Karl-Heinz Helmschrot fällt leider aus!

Die Veranstaltung „Fas(s)t Faust“ mit Karl-Heinz Helmschrot am 23. Oktober im Bürgerhaus Stollwerck muss wegen einer Erkrankung des Künstlers leider ausfallen. Es gibt keinen Ersatztermin.
Die Karten können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der sie erworben wurden.
Wir wünschen
Karl-Heinz Helmschrot gute Besserung

Aus dem Hexenkessel: Tag 5

Wow, das war ein heftiges 1. Festivalwochenende: 23 Veranstaltungen, viele ausgebuchte Theater und vor allem viel gute Stimmung bei Besuchern, Künstlern und Presse. Anarcho-Jongleur Paul Morocco erinnerte sich am Ende seiner Show, daß er vor 18 Jahren seinen ersten Auftritt in Deutschland beim Köln Comedy Festival hatte. Vor lauter Nostalgie hätte er fast die neue Comedia abgefackelt.

Unser Krankenstand im Festivalbüro: 2 x Erkältung, 3 x Übermüdung. Fast genau wie letztes Jahr.

Heute gibt es eine volle 1Live-Comedynacht (definitiv keine Abendkasse!!) und bei der Sony-Pilotwoche „Hellas Küche“ als neue Talk-Idee fürs Fernsehen (auch keine Abendkasse!!). Ein paar Resttickets wird es im Gloria geben (Impromatch Springmaus gegen Sat.1-Schillerstraße) und auch bei Fil in der Comedia und Alexandra Gauger im Atelier sollte  es noch ein paar Tickets geben, wenn man rechtzeitig an der Abendkasse erscheint oder vorher dort anruft.