Nach dem Festival ist vor dem Festival. Also auf geht’s: Im nächsten Jahr feiern wir das 20. Köln Comedy Festival und die 10. TV-Gala zum Deutschen Comedypreis. Beides wichtige Veranstaltungen für den Medienstandort Köln, der ja vom Fernsehen und besonders der Unterhaltung geprägt ist. Und Köln Comedy ist erfolgreich, im Vergleich zu anderen Veranstaltungen, die von der Stadt Köln als Standort-Highlights massiv subventioniert und beworben werden.
Aber nachdem nun die Scheinwelt der Cologne Conference (auch 2009 maximal 2.500 statt der offiziell behaupteten 8.000 Besucher) und das Desaster des deutschen Fernsehpreises (nur noch 1,3 Mio Zuschauer / 5,2 % Marktanteil) sichtbar wurden, könnte es ja sein, daß die Stadt Köln die Vergabe ihrer kostenvergünstigten Werbeflächen vielleicht mal überprüft und Interessenten außerhalb des üblichen Geklüngels berücksichtigt?
Der neue OB kündigte an, alte „Klüngelmuster“ auflösen zu wollen: „Der Mehltau, der auf Köln lastet, der mit dem Begriff »Klüngel« belegt ist, dieser Mehltau muss weg.“ Verwaltung und städtische Unternehmen müssten sich „kompromisslos den Grundsätzen von Fachlichkeit, Leistungsorientierung und Unabhängigkeit“ verpflichten. (Zitate lt KSTA 30.10.2009)
Wir haben also in aller Bescheidenheit mal wieder eine Anfrage gestellt und heute kam die Antwort: Die Zuständigen fühlen sich nicht zuständig und leiten unsere Anfrage weiter. Jetzt liegt sie in den Händen der Stabsstelle Medien, der seit Jahren die massiv geschönten Besucherzahlen der Cologne Conference nicht aufgefallen sind. Könnte es kompetentere Entscheider geben?
Wir sind ja sooo gespannt, wie die Entscheidung ausfallen wird. Stay tuned.
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